Besonders Pferde mit Weidegang sind ständig einem Infektionsrisiko durch Magen-Darm-Parasiten ausgesetzt. Aber auch Tiere, die überwiegend im Stall und auf grasfreien Koppeln gehalten werden, können von Parasitenbefall betroffen sein. Da Anthelminthika verbreitet Anwendung finden, sind klinische Erkrankungen durch Parasitenbefall heute vergleichsweise selten geworden.
Leider sind mittlerweile auch Resistenzen gegen Anthelminthika (Entwurmungsmittel, „Wurmkur“) bekannt, deren Auftreten ebenfalls auf den häufigen Einsatz dieser Präparate zurückgeführt wird. Infolgedessen wird nun wieder ein etwas zurückhaltenderer Einsatz von Anthelminthika empfohlen.
Dazu sollten im Allgemeinen von jedem Pferd wiederholte Kotuntersuchungen im Laufe des Jahres durchgeführt werden, mindestens aber wiederholte Sammelkotuntersuchungen von bis zu fünf Pferden einer Altersgruppe.
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Stand 10/2026




