IVD Gesellschaft für Innovative
Veterinärdiagnostik mbH

Zwei Pferde beim Grasen

Aktueller Stand der Empfehlungen zur Entwurmung von Pferden nach ESCAPP

Aufgrund des Auftretens von Resistenzen gegen Anthelmintika wird heute wieder ein etwas zurückhaltenderer Einsatz dieser Präparate empfohlen, kombiniert mit regelmäßigen Kotuntersuchungen.

Besonders Pferde mit Weidegang sind ständig einem Infektionsrisiko durch Magen-Darm-Parasiten ausgesetzt. Aber auch Tiere, die überwiegend im Stall und auf grasfreien Koppeln gehalten werden, können von Parasitenbefall betroffen sein. Da Anthelminthika verbreitet Anwendung finden, sind klinische Erkrankungen durch Parasitenbefall heute vergleichsweise selten geworden. 

Leider sind mittlerweile auch Resistenzen gegen Anthelminthika (Entwurmungsmittel, „Wurmkur“) bekannt, deren Auftreten ebenfalls auf den häufigen Einsatz dieser Präparate zurückgeführt wird. Infolgedessen wird nun wieder ein etwas zurückhaltenderer Einsatz von Anthelminthika empfohlen. 

Dazu sollten im Allgemeinen von jedem Pferd wiederholte Kotuntersuchungen im Laufe des Jahres durchgeführt werden, mindestens aber wiederholte Sammelkotuntersuchungen von bis zu fünf Pferden einer Altersgruppe. 

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Bildquelle: horse-gcb0ddf89b_1920 rihaij auf pixabay

Stand 10/2026