Was gibt’s Neues?


PRAXIS ERPROBTE "ORAL FLUID COLLECTION KITS" AB SOFORT WIEDER BEI UNS ZU BEZIEHEN

Die Vorzüge mittels "Kaustrick" oder Speichelsammelproben (engl. oral fluids, kurz: OF) vonSchweinen, Monitorings zu betreiben, sind inzwischen hinreichend beschrieben. Neben demNachweis vieler Krankheitserreger mittels PCR als Beleg für die Anwesenheit obligat und potenziellpathogener Erreger, können auch Antikörper im Speichel nachgewiesen werden, die einen ersten Hinweis auf eine Infektion der Tiergruppe geben. Ab sofort sind wieder Praxis erprobte Kits zurGewinnung von Speichelsammelproben bei uns zu beziehen! Das Kit enthält, mit Ausnahmen voneiner Schere und einem Permanentmarker, alles notwendige für die Speichelgewinnung, dieauslaufsichere Verpackung und den Versand.

Hier finden Sie weitere Informationen.


TEILNAHME AM NIEDERSÄCHSISCHEN FRÜHERKENNUNGS- UND MONITORING-PROGRAMM FÜR KLASSISCHE SCHWEINEPEST (KSP) UND AFRIKANISCHE SCHWEINEPEST (ASP)

Im Rahmen des o.g. Monitoring-Programms leiten wir Serumproben von kranken Schweinen aus Niedersachen für Sie zur Ausschluss-Untersuchung KSP und ASP kostenfrei weiter.

Weitere Informationen finden Sie unter

https://www.tierseucheninfo.niedersachsen.de/anzeigepflichtige_tierseuchen/schweineseuchen/afrikanische_schweinepest/schweinepestmonitoring/afrikanische-und-klassische-schweinepest-127597.html

Entsprechende Formulare für die Teilnahme am o.g. Monitoring für Proben von kranken Schweinen aus Niedersachsen finden Sie hier.

Stand 01.03.2018


Wir haben unsere Diagnostik aktualisiert

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
Wir haben unsere Diagnostik aktualisiert.
Dies betrifft zurzeit die Untersuchung auf Brachyspira hyodysenteriae, die wir nun mit einer
Realtime PCR untersuchen.

Auch die Lawsonia intracellularis PCR werden wir in Kürze nur noch mittels Realtime PCR
untersuchen, um Ihnen eine relativ quantitative (Ct-Werte) bzw. eine absolut quantitative
Beurteilung (qPCR) der Proben zu ermöglichen.
Im Zuge dieser Maßnahmen werden wir dann die Untersuchung auf Brachyspira pilosicoli nur noch
im Rahmen der Brachyspiren Spezies- (Nachweis von Brachyspira spec. , B. pilosicoli , B.
hampsonii
clade I + II, B. innocens, B. intermedia, B. murdochii und B. suanatina) bzw. der
Differenzierungs-PCR (Nachweis von Brachyspira spec., B. pilosicoli , B. hampsonii clade I + II, B.
innocens, B. intermedia, B. murdochii
und B. suanatina mittels Multiplex PCR und Nachweis von
Brachyspira hyodysenteriae mittels realtime PCR) anbieten.

Darüber hinaus haben wir auch unsere Rotavirus PCR aktualisiert, so dass nun neben Rotaviren der
Gruppe A auch Rotaviren Gruppe C erkannt werden.

Entsprechend haben wir unser Untersuchungsformular Schwein an die neue Diagnostik angepasst
und empfehlen Ihnen nur noch das aktualisierte Formular zu nutzen.
Leider waren auch wir gezwungen uns an die aktuelle Kostenentwicklung anzupassen, so dass in
einigen Bereichen eine Preisanpassung notwendig ist. Die neuen Preise werden ab dem 1. Januar
2018 gelten.


Gute Neuigkeiten für unsere bayerischen Kunden

Die Bayer. Tierseuchenkasse erstattet entsprechend ihrer Leistungssatzung Untersuchungskosten an Tieren beitragspflichtiger Tierarten.

Neben den Kosten für die Untersuchungen für bestimmte bei der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und der EU gelisteten Krankheiten werden auch Untersuchungskosten für Krankheiten erstattet, die in der Anlage der Tiergesundheitssatzung 2017 der Bayer. Tierseuchenkasse aufgeführt sind.

In Falle solcher "nicht gelisteten Tierkrankheiten" kann der Tierhalter (Hobbytierhalter oder Unternehmer) die Rechnung bei der Bayerischen Tierseuchenkasse zur Erstattung einreichen, sofern die Rechnung des Labors die sog. De-minimis-Nummer ausweist.

Im Interesse unserer bayerischen Kunden weisen wir diese Nummern auf unseren Rechnungen nun aus, so dass sofort erkennbar ist, welche Untersuchungen bzw. Rechnungspositionen erstattungsfähig sind.

Die genauen Bedingungen bzgl. des maximalen Erstattungsbetrages sowie zu den rechtlichen Grundlagen der Erstattung finden Sie auf der Internetseite der Bayerischen Tierseuchenkasse. (www.btsk.de) Stand 14.08.17


Haemophilus parasuis - Virotyping mittels PCR

Seit kurzem haben wir eine neue PCR (vtaA-LS-PCR) zur Prognose des möglichen Virulenzpotenzials
von Haemophilus parasuis-Isolaten und -Stämmen etabliert.

Die PCR basiert auf der Leadersequenz des vtaA (virulence-associated trimeric autotransporter)-Gens
von Haemophilus parauis nach Galofré-Milà et al. 2017 BMC Veterinary Research. Das Genprodukt
gehört zu den Trimeren Autotransportern, einer Protein-Familie, die oberflächenexponiert ist und
eine Rolle bei der Interaktion von Pathogen und Wirt insbesondere bei der Resistenz gegenüber der Phagozytose spielt. In Untersuchungen von 360 Isolaten aus unterschiedlichen klinischen Herkünften
und zur Empfindlichkeit gegenüber Serum und Phagozytose zeigte die PCR gute prognostische Eigenschaften hinsichtlich der Virulenzbeurteilung der Haemophilus parasuis-Isolate.

Für weitere Informationen steht ihnen Dr. Katrin Strutzberg-Minder (0511-220029-0 oder
strutzberg@ivd-gmbh.de) gern zur Verfügung. Stand 25.07.2017


SEROTYPISIERUNG VON HAEMOPHILUS PARASUIS – IHA oder PCR?

Seit März 2016 haben wir den Multiplex-PCR-Assay von Kate Howell et al. 2015 (Arbeitsgruppe Dan Tucker, Cambridge, UK) zur molekularen Serotypisierung von Haemophilus parasuis in der Routinediagnostik getestet. Dabei haben wir alle Haemophilus parasuis-Isolate zusätzlich neben der klassischen Serotypisierung mittels Indirektem Hämagglutinations-Assay (IHA) auch mit dem Multiplex-PCR-Assay nach Howell et al. 2015 analysiert.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bestätigen, das mit Ausnahme der Haemophilus parasuis-Serotypen 5 und 12, die mittels Multiplex-PCR bislang noch nicht zu differenzieren sind und abgesehen von einigen Unstimmigkeiten bei einigen anderen Serotypen, die Bestimmung des Serotyps mittels PCR gut gelingt.

In Kooperation mit der AG Dan Tucker und Virginia Aragon (CReSA, Spanien) haben wir einige Optimierungen am Multiplex-PCR-Assay durchgeführt und uns nun entschlossen, die PCR als Routinediagnostikverfahren anzuwenden und nur in Einzelfällen zur weiteren Abklärung die serologische Typisierung durchzuführen. Diese weitere serologische Typisierung erfolgt für Sie dann kostenlos.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung (Telefon 0511-220029-0 oder Anfragen an service@ivd-gmbh.de). Stand 30.08.2017


Immunhistologischer Nachweis jetzt auch für Influenza

Seit Juli 2016 ist in unserem Hause nun auch der immunhistologische Nachweis von Influenza A Virus Infektionen in Paraffinschnitten von formalinfixierten Lungenproben des Schweins und anderer Influenza-A-Virus (IAV) empfänglicher Tierarten möglich. Das dabei detektierte Nukleoprotein des Virus ist ein Typ-spezifisches Antigen.  Die Nukleotidsequenz des Nukleoprotein-Gens ist hochkonserviert und weist lediglich eine Homologie von ca. 60% mit der Sequenz des Nukleoproteins anderer Influenza Typen, wie B und C auf. Die immunhistologische Methode erlaubt auf relativ günstige und einfache Weise den visuellen Nachweis des Virus innerhalb von Bronchialepithelzellen, Pneumozyten und Makrophagen. Voraussetzung für einen sicheren Nachweis ist hierbei die richtige Probennahmelokalisation aus atelektatischen Lobuli der kranioventralen Lungenbereiche. Damit ist nun neben Mycoplasma hyopneumoniae, Actinobacillus pleuropneumoniae, PCV2 und PRRSV ein weiterer wichtiger Atemwegserreger des Schweins auch immunhistologisch durch unser Laborteam nachweisbar. Stand 07/2016.


Proben außerhalb unserer Öffnungszeiten gekühlt deponieren

An unserem neuen Standort können Sie Ihre Proben nun auch außerhalb unserer Öffnungszeiten (Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-16 Uhr) bei gekühlter Lagerung deponieren! Detaillierte Hinweise finden Sie vor Ort oder erfragen Sie bitte telefonisch (0511-220029-0). Stand 05/2016.


Unseren gewohnten Service bieten wir für Sie nun an unserer neuen Adresse an:

IVD GmbH
Albert-Einstein-Str. 5
30926 Seelze-Letter

Wenn Sie unsere neuen Räumlichkeiten einmal persönlich kennenlernen möchten,
laden wir Sie gerne nach Absprache auf einen Rundgang durch das neue Labor und eine Tasse Kaffee ein.

 

Unsere Telefon- und Fax-Nummern sowie unsere E-Mail-Adressen (service@ivd-gmbh.de) bleiben unverändert, bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter
(0511) 220029-0 zur Verfügung.

                                                                                          Ihr IVD-Team


Das Labor der IVD GmbH ist für das QS-Salmonellen-Monitoring beim Schwein anerkannt.

Wichtige Hinweise zum Salmonellen Monitoring finden Sie auf der QS-Website



Nachweis von Neospora caninum in Blut und Milch von Rindern mittels ELISA

Infektionen mit dem Parasiten Neospora caninum verursachen Aborte bei Kühen und Verluste von neugeborenen Kälber. Die Übertragung des Erregers erfolgt sowohl horizontal über die Aufnahme von Oozysten mit Futtermittel und Trinkwasser (Mc Allister et al.1998) also auch vertikal über die Plazenta. Dieser Übertragungsweg ist so effektiv, dass einmal infizierte Zuchtlinien über Generationen positiv bleiben (Schares et al. 1998) Stand 04/2015.
...mehr


Nachweis von Rota- und Coronaviren beim Schwein - PCR und ELISA!

Infektionen mit PEDV (Porcines Epidemisches Diarrhö Virus) haben in der letzten Zeit eine erhöhte Aufmerksamkeit durch das Seuchengeschehen in den USA mit hoher Mortalität (50-100%) insbesondere bei Saugferkeln erfahren. Zwar kommen die entsprechenden hochpathogenen Virusvarianten in Deutschland z. Zt. (noch?) nicht vor, aber auch wir verzeichnen in der letzten Zeit vermehrt ein PEDV-bedingtes Durchfallgeschehen im Mast- und Ferkelbereich. Die Unterscheidung von einer durch TGEV (Transmissibles Gastroenteritis Virus) bedingten Klinik ist nicht immer sicher möglich. Stand 01/2015.
Weiter mit PCR und ELISA!


Neuigkeiten bei der Influenza-A-Virus (IAV) Diagnostik mittels Häm-Agglutinations-Hemm-Test (HAH)

In Zusammenarbeit mit der IDT Biologika GmbH bieten wir neben den aktuellsten und bewährten Stämmen der Subtypen H1N1 , H1N2 und H3N2 und dem Nachweis von Antikörpern gegen den pandemischen H1N1-Subtyp nun auch den Nachweis von Antikörpern gegen den pandemischen H1N2-Subtyp mittels HAH-Test an.
...mehr


Weiterhin führen wir Komplettuntersuchungen für den Export von Schweinen durch.

  • Klassische Schweinepest (CSFV)
  • Aujezky’sche Krankheit (PRV)
  • Transmissible Gastroenteritis (TGEV)
  • Vesikuläre Schweinepest (SVDV)
  • Brucellose
  • PRRS
  • ... und viele andere mehr

Unsere Befunde können wahlweise auch in englischer Sprache angefordert und per Fax oder E-Mail versendet werden.
...mehr