Archiv


Unsere aktuelle Brachyspiren und Lawsonien Diagnostik

Stand 12/2017

Die Untersuchungen auf Brachyspira hyodysenteriae und Lawsonia intracellularis führen wir nun mittels Realtime PCR durch. 

Dadurch ist bei der Untersuchung auf Lawsonia intracellularis PCR eine relativ quantitative (Ct-Werte) bzw. eine absolut quantitative Beurteilung (qPCR) der Proben möglich.
Im Zuge dieser Maßnahmen bieten wir die Untersuchung auf Brachyspira pilosicoli nur noch
im Rahmen der Brachyspiren Spezies- (Nachweis von Brachyspira spec. , B. pilosicoli , B.
hampsonii
clade I + II, B. innocens, B. intermedia, B. murdochii und B. suanatina) bzw. der
Differenzierungs-PCR (Nachweis von Brachyspira spec., B. pilosicoli , B. hampsonii, B.
innocens, B. intermedia, B. murdochii
und B. suanatina mittels Multiplex PCR und Nachweis von
Brachyspira hyodysenteriae mittels realtime PCR) an.

Darüber hinaus haben wir auch unsere Rotavirus PCR aktualisiert, so dass nun neben Rotaviren der
Gruppe A auch Rotaviren Gruppe C erkannt werden.

Entsprechend haben wir unser Untersuchungsformular Schwein an die neue Diagnostik angepasst
und empfehlen Ihnen nur noch das aktualisierte Formular zu nutzen.


Neuigkeiten bei der Influenza-A-Virus (IAV) Diagnostik mittels Häm-Agglutinations-Hemm-Test (HAH)

Stand 12/2017

In Zusammenarbeit mit der IDT Biologika GmbH (seit 07/2019 Ceva Innovation GmbH) bieten wir neben den aktuellsten und bewährten Stämmen der Subtypen H1N1 , H1N2 und H3N2 und dem Nachweis von Antikörpern gegen den pandemischen H1N1-Subtyp nun auch den Nachweis von Antikörpern gegen den pandemischen H1N2-Subtyp mittels HAH-Test an.
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SEROTYPISIERUNG VON HAEMOPHILUS PARASUIS – IHA oder PCR?

Stand 8/2017

Seit März 2016 haben wir den Multiplex-PCR-Assay von Kate Howell et al. 2015 (Arbeitsgruppe Dan Tucker, Cambridge, UK) zur molekularen Serotypisierung von Haemophilus parasuis in der Routinediagnostik getestet. Dabei haben wir alle Haemophilus parasuis-Isolate zusätzlich neben der klassischen Serotypisierung mittels Indirektem Hämagglutinations-Assay (IHA) auch mit dem Multiplex-PCR-Assay nach Howell et al. 2015 analysiert.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bestätigen, das mit Ausnahme der Haemophilus parasuis-Serotypen 5 und 12, die mittels Multiplex-PCR bislang noch nicht zu differenzieren sind und abgesehen von einigen Unstimmigkeiten bei einigen anderen Serotypen, die Bestimmung des Serotyps mittels PCR gut gelingt.

In Kooperation mit der AG Dan Tucker und Virginia Aragon (CReSA, Spanien) haben wir einige Optimierungen am Multiplex-PCR-Assay durchgeführt und uns nun entschlossen, die PCR als Routinediagnostikverfahren anzuwenden und nur in Einzelfällen zur weiteren Abklärung die serologische Typisierung durchzuführen. Diese weitere serologische Typisierung erfolgt für Sie dann kostenlos.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung (Telefon 0511-220029-0 oder Anfragen an service@ivd-gmbh.de). Stand 30.08.2017


Haemophilus parasuis - Virotyping mittels PCR

Seit kurzem haben wir eine neue PCR (vtaA-LS-PCR) zur Prognose des möglichen Virulenzpotenzials
von Haemophilus parasuis-Isolaten und -Stämmen etabliert.

Die PCR basiert auf der Leadersequenz des vtaA (virulence-associated trimeric autotransporter)-Gens
von Haemophilus parauis nach Galofré-Milà et al. 2017 BMC Veterinary Research. Das Genprodukt
gehört zu den Trimeren Autotransportern, einer Protein-Familie, die oberflächenexponiert ist und
eine Rolle bei der Interaktion von Pathogen und Wirt insbesondere bei der Resistenz gegenüber der Phagozytose spielt. In Untersuchungen von 360 Isolaten aus unterschiedlichen klinischen Herkünften
und zur Empfindlichkeit gegenüber Serum und Phagozytose zeigte die PCR gute prognostische Eigenschaften hinsichtlich der Virulenzbeurteilung der Haemophilus parasuis-Isolate.

Für weitere Informationen steht ihnen Dr. Katrin Strutzberg-Minder (0511-220029-0 oder
strutzberg@ivd-gmbh.de) gern zur Verfügung. Stand 25.07.2017


Immunhistologischer Nachweis jetzt auch für Influenza

Stand 07/2016

Seit Juli 2016 ist in unserem Hause nun auch der immunhistologische Nachweis von Influenza A Virus Infektionen in Paraffinschnitten von formalinfixierten Lungenproben des Schweins und anderer Influenza-A-Virus (IAV) empfänglicher Tierarten möglich. Das dabei detektierte Nukleoprotein des Virus ist ein Typ-spezifisches Antigen.  Die Nukleotidsequenz des Nukleoprotein-Gens ist hochkonserviert und weist lediglich eine Homologie von ca. 60% mit der Sequenz des Nukleoproteins anderer Influenza Typen, wie B und C auf. Die immunhistologische Methode erlaubt auf relativ günstige und einfache Weise den visuellen Nachweis des Virus innerhalb von Bronchialepithelzellen, Pneumozyten und Makrophagen. Voraussetzung für einen sicheren Nachweis ist hierbei die richtige Probennahmelokalisation aus atelektatischen Lobuli der kranioventralen Lungenbereiche. Damit ist nun neben Mycoplasma hyopneumoniae, Actinobacillus pleuropneumoniae, PCV2 und PRRSV ein weiterer wichtiger Atemwegserreger des Schweins auch immunhistologisch durch unser Laborteam nachweisbar.


Weitere neue Tests beim Schwein:

Stand 03/2016

  • Salmonella Multiplex-PCR:
  • “Arthritis” Multiplex-PCR:
  • Rotavirus PCR und Immunhistologie
  • Parasitologische Untersuchungen

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Influenza-ELISA zum Nachweis von Antikörpern in Speichelproben (engl.: oral fluid, kurz: OF) von Schweinen zugelassen!

Stand 12/2015

Neben einem ELISA-Kit für den Nachweis von Antikörpern gegen PRRS-Virus (PRRSV) ist nun auch ein ELISA-Kit zum Nachweis von Antikörpern gegen das Influenza-A-Virus (IAV) in Speichelproben beim Schwein offiziell verfügbar (Gebrauchsinformation ID Screen® Influenza A Antibody Competition, IDvet, Frankreich). Damit gibt es nun validierte Antikörpernachweise für ein Monitoring von zwei wichtigen Atemwegserregern, PRRSV und IAV, die mittels Speichelproben durchgeführt werden können (Strutzberg-Minder et al. ESPHM 2015).

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Nachweis von Neospora caninum in Blut und Milch von Rindern mittels ELISA

Stand 04/2015

Infektionen mit dem Parasiten Neospora caninum verursachen Aborte bei Kühen und Verluste von neugeborenen Kälber. Die Übertragung des Erregers erfolgt sowohl horizontal über die Aufnahme von Oozysten mit Futtermittel und Trinkwasser (Mc Allister et al.1998) also auch vertikal über die Plazenta. Dieser Übertragungsweg ist so effektiv, dass einmal infizierte Zuchtlinien über Generationen positiv bleiben (Schares et al. 1998).
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Nachweis von Rota- und Coronaviren beim Schwein - PCR und ELISA!

Stand 01/2015

Infektionen mit PEDV (Porcines Epidemisches Diarrhö Virus) haben in der letzten Zeit eine erhöhte Aufmerksamkeit durch das Seuchengeschehen in den USA mit hoher Mortalität (50-100%) insbesondere bei Saugferkeln erfahren. Zwar kommen die entsprechenden hochpathogenen Virusvarianten in Deutschland z. Zt. (noch?) nicht vor, aber auch wir verzeichnen in der letzten Zeit vermehrt ein PEDV-bedingtes Durchfallgeschehen im Mast- und Ferkelbereich. Die Unterscheidung von einer durch TGEV (Transmissibles Gastroenteritis Virus) bedingten Klinik ist nicht immer sicher möglich.
Weiter mit PCR und ELISA!


Bakteriologie

Stand 8/2013

Inzwischen haben wir unser Angebot für den kulturellen Nachweis von bakteriellen Infektionserreger beim Schwein sowie die Möglichkeiten zur Charakterisierung der Erreger erheblich erweitert:
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Schutzgebühr für Verpackungsmaterial

Stand 03/2013

Aufgrund der immens angestiegenen Nachfrage bezüglich des bisher kostenfrei an unsere Kunden abgegebene Verpackungs- und Versandmaterials sehen wir uns leider gezwungen ab dem 01.03.2013 eine Schutzgebühr zum Selbstkostenpreis zzgl. Portokosten zu erheben.
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