Was gibt’s Neues?


Hinweis zum 15.12.2017 (Sektion)

Sehr geehrte Kunden, liebe Kolleginnen und Kollegen, aus betrieblichen Gründen können am Freitag, den 15.12.2017 leider keine Tiere zu Sektion angenommen werden! Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.


Wir haben unsere Diagnostik aktualisiert

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
Wir haben unsere Diagnostik aktualisiert.
Dies betrifft zurzeit die Untersuchung auf Brachyspira hyodysenteriae, die wir nun mit einer
Realtime PCR untersuchen.

Auch die Lawsonia intracellularis PCR werden wir in Kürze nur noch mittels Realtime PCR
untersuchen, um Ihnen eine relativ quantitative (Ct-Werte) bzw. eine absolut quantitative
Beurteilung (qPCR) der Proben zu ermöglichen.
Im Zuge dieser Maßnahmen werden wir dann die Untersuchung auf Brachyspira pilosicoli nur noch
im Rahmen der Brachyspiren Spezies- (Nachweis von Brachyspira spec. , B. pilosicoli , B.
hampsonii
clade I + II, B. innocens, B. intermedia, B. murdochii und B. suanatina) bzw. der
Differenzierungs-PCR (Nachweis von Brachyspira spec., B. pilosicoli , B. hampsonii clade I + II, B.
innocens, B. intermedia, B. murdochii
und B. suanatina mittels Multiplex PCR und Nachweis von
Brachyspira hyodysenteriae mittels realtime PCR) anbieten.

Darüber hinaus haben wir auch unsere Rotavirus PCR aktualisiert, so dass nun neben Rotaviren der
Gruppe A auch Rotaviren Gruppe C erkannt werden.

Entsprechend haben wir unser Untersuchungsformular Schwein an die neue Diagnostik angepasst
und empfehlen Ihnen nur noch das aktualisierte Formular zu nutzen.
Leider waren auch wir gezwungen uns an die aktuelle Kostenentwicklung anzupassen, so dass in
einigen Bereichen eine Preisanpassung notwendig ist. Die neuen Preise werden ab dem 1. Januar
2018 gelten.


Influenza-ELISA zum Nachweis von Antikörpern in Speichelproben (engl.: oral fluid, kurz: OF) von Schweinen zugelassen!

Neben einem ELISA-Kit für den Nachweis von Antikörpern gegen PRRS-Virus (PRRSV) ist nun auch ein ELISA-Kit zum Nachweis von Antikörpern gegen das Influenza-A-Virus (IAV) in Speichelproben beim Schwein offiziell verfügbar (Gebrauchsinformation ID Screen® Influenza A Antibody Competition, IDvet, Frankreich). Damit gibt es nun validierte Antikörpernachweise für ein Monitoring von zwei wichtigen Atemwegserregern, PRRSV und IAV, die mittels Speichelproben durchgeführt werden können (Strutzberg-Minder et al. ESPHM 2015).

Hier geht es weiter...


Gute Neuigkeiten für unsere bayerischen Kunden

Die Bayer. Tierseuchenkasse erstattet entsprechend ihrer Leistungssatzung Untersuchungskosten an Tieren beitragspflichtiger Tierarten.

Neben den Kosten für die Untersuchungen für bestimmte bei der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und der EU gelisteten Krankheiten werden auch Untersuchungskosten für Krankheiten erstattet, die in der Anlage der Tiergesundheitssatzung 2017 der Bayer. Tierseuchenkasse aufgeführt sind.

In Falle solcher "nicht gelisteten Tierkrankheiten" kann der Tierhalter (Hobbytierhalter oder Unternehmer) die Rechnung bei der Bayerischen Tierseuchenkasse zur Erstattung einreichen, sofern die Rechnung des Labors die sog. De-minimis-Nummer ausweist.

Im Interesse unserer bayerischen Kunden weisen wir diese Nummern auf unseren Rechnungen nun aus, so dass sofort erkennbar ist, welche Untersuchungen bzw. Rechnungspositionen erstattungsfähig sind.

Die genauen Bedingungen bzgl. des maximalen Erstattungsbetrages sowie zu den rechtlichen Grundlagen der Erstattung finden Sie auf der Internetseite der Bayerischen Tierseuchenkasse. (www.btsk.de) Stand 14.08.17


Haemophilus parasuis - Virotyping mittels PCR

Seit kurzem haben wir eine neue PCR (vtaA-LS-PCR) zur Prognose des möglichen Virulenzpotenzials
von Haemophilus parasuis-Isolaten und -Stämmen etabliert.

Die PCR basiert auf der Leadersequenz des vtaA (virulence-associated trimeric autotransporter)-Gens
von Haemophilus parauis nach Galofré-Milà et al. 2017 BMC Veterinary Research. Das Genprodukt
gehört zu den Trimeren Autotransportern, einer Protein-Familie, die oberflächenexponiert ist und
eine Rolle bei der Interaktion von Pathogen und Wirt insbesondere bei der Resistenz gegenüber der Phagozytose spielt. In Untersuchungen von 360 Isolaten aus unterschiedlichen klinischen Herkünften
und zur Empfindlichkeit gegenüber Serum und Phagozytose zeigte die PCR gute prognostische Eigenschaften hinsichtlich der Virulenzbeurteilung der Haemophilus parasuis-Isolate.

Für weitere Informationen steht ihnen Dr. Katrin Strutzberg-Minder (0511-220029-0 oder
strutzberg@ivd-gmbh.de) gern zur Verfügung. Stand 25.07.2017


SEROTYPISIERUNG VON HAEMOPHILUS PARASUIS – IHA oder PCR?

Seit März 2016 haben wir den Multiplex-PCR-Assay von Kate Howell et al. 2015 (Arbeitsgruppe Dan Tucker, Cambridge, UK) zur molekularen Serotypisierung von Haemophilus parasuis in der Routinediagnostik getestet. Dabei haben wir alle Haemophilus parasuis-Isolate zusätzlich neben der klassischen Serotypisierung mittels Indirektem Hämagglutinations-Assay (IHA) auch mit dem Multiplex-PCR-Assay nach Howell et al. 2015 analysiert.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bestätigen, das mit Ausnahme der Haemophilus parasuis-Serotypen 5 und 12, die mittels Multiplex-PCR bislang noch nicht zu differenzieren sind und abgesehen von einigen Unstimmigkeiten bei einigen anderen Serotypen, die Bestimmung des Serotyps mittels PCR gut gelingt.

In Kooperation mit der AG Dan Tucker und Virginia Aragon (CReSA, Spanien) haben wir einige Optimierungen am Multiplex-PCR-Assay durchgeführt und uns nun entschlossen, die PCR als Routinediagnostikverfahren anzuwenden und nur in Einzelfällen zur weiteren Abklärung die serologische Typisierung durchzuführen. Diese weitere serologische Typisierung erfolgt für Sie dann kostenlos.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung (Telefon 0511-220029-0 oder Anfragen an service@ivd-gmbh.de). Stand 30.08.2017


Niedersächsisches Früherkennungs-Programm für Klassische Schweinpest (KSP) und Afrikanische Schweinepest (ASP)

Unser Labor bietet Ihnen die Möglichkeit an dem o.g. Programm teilzunehmen. Die Teilnahme ist freiwillig und für Sie kostenlos! Nur wenn Sie zustimmen, werden die eingesandten Proben aus Niedersachsen zur Ausschluss-Untersuchung an die Untersuchungseinrichtungen des LAVES weitergeleitet. Stand 01.12.2016

Weitere Informationen und Einsendungsformulare finden Sie hier!


Immunhistologischer Nachweis jetzt auch für Influenza

Seit Juli 2016 ist in unserem Hause nun auch der immunhistologische Nachweis von Influenza A Virus Infektionen in Paraffinschnitten von formalinfixierten Lungenproben des Schweins und anderer Influenza-A-Virus (IAV) empfänglicher Tierarten möglich. Das dabei detektierte Nukleoprotein des Virus ist ein Typ-spezifisches Antigen.  Die Nukleotidsequenz des Nukleoprotein-Gens ist hochkonserviert und weist lediglich eine Homologie von ca. 60% mit der Sequenz des Nukleoproteins anderer Influenza Typen, wie B und C auf. Die immunhistologische Methode erlaubt auf relativ günstige und einfache Weise den visuellen Nachweis des Virus innerhalb von Bronchialepithelzellen, Pneumozyten und Makrophagen. Voraussetzung für einen sicheren Nachweis ist hierbei die richtige Probennahmelokalisation aus atelektatischen Lobuli der kranioventralen Lungenbereiche. Damit ist nun neben Mycoplasma hyopneumoniae, Actinobacillus pleuropneumoniae, PCV2 und PRRSV ein weiterer wichtiger Atemwegserreger des Schweins auch immunhistologisch durch unser Laborteam nachweisbar. Stand 07/2016.


Proben außerhalb unserer Öffnungszeiten gekühlt deponieren

An unserem neuen Standort können Sie Ihre Proben nun auch außerhalb unserer Öffnungszeiten (Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-16 Uhr) bei gekühlter Lagerung deponieren! Detaillierte Hinweise finden Sie vor Ort oder erfragen Sie bitte telefonisch (0511-220029-0). Stand 05/2016.


Wichtiger Hinweis in Sachen App-Diagnostik!

Seit April 2016 verwenden wir den App-ApxIV-ELISA von IDEXX als Standard-Test zum Nachweis von Antikörper gegen Actinobacillus pleuropneumoniae (App). Vereinzelt haben wir Fälle beobachtet, in denen Schweine mit einem App Serotyp 3 ohne ApxII-Toxin infiziert waren, die mittels unseres App-ApxII-in-house ELISA, der auf dem Nachweis von Antikörpern gegen das ApxII-Toxin basiert, nicht detektiert werden konnten. Wir werden die Verbreitung von diesen App-Stämmen und mögliche weitere Ursachen für falsch negative Ergebnisse des App-ApxII-ELISA nach Leiner et al. 1996 weiter beobachten und analysieren, können den Test aber zurzeit nicht mehr als Standard-Test für die App-Serologie empfehlen und werden den Test erst einmal nur noch zu Verifizierungszwecken und weitere wissenschaftliche Untersuchungen oder auf besonderen Wunsch nutzen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung (0511-220029-10). Stand 04/2016.


Unseren gewohnten Service bieten wir für Sie nun an unserer neuen Adresse an:

IVD GmbH
Albert-Einstein-Str. 5
30926 Seelze-Letter

Wenn Sie unsere neuen Räumlichkeiten einmal persönlich kennenlernen möchten,
laden wir Sie gerne nach Absprache auf einen Rundgang durch das neue Labor und eine Tasse Kaffee ein.

 

Unsere Telefon- und Fax-Nummern sowie unsere E-Mail-Adressen (service@ivd-gmbh.de) bleiben unverändert, bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter
(0511) 220029-0 zur Verfügung.

                                                                                          Ihr IVD-Team


Das Labor der IVD GmbH ist für das QS-Salmonellen-Monitoring beim Schwein anerkannt.

Wichtige Hinweise zum Salmonellen Monitoring finden Sie auf der QS-Website



Nachweis von Neospora caninum in Blut und Milch von Rindern mittels ELISA

Infektionen mit dem Parasiten Neospora caninum verursachen Aborte bei Kühen und Verluste von neugeborenen Kälber. Die Übertragung des Erregers erfolgt sowohl horizontal über die Aufnahme von Oozysten mit Futtermittel und Trinkwasser (Mc Allister et al.1998) also auch vertikal über die Plazenta. Dieser Übertragungsweg ist so effektiv, dass einmal infizierte Zuchtlinien über Generationen positiv bleiben (Schares et al. 1998) Stand 04/2015.
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Nachweis von Rota- und Coronaviren beim Schwein - PCR und ELISA!

Infektionen mit PEDV (Porcines Epidemisches Diarrhö Virus) haben in der letzten Zeit eine erhöhte Aufmerksamkeit durch das Seuchengeschehen in den USA mit hoher Mortalität (50-100%) insbesondere bei Saugferkeln erfahren. Zwar kommen die entsprechenden hochpathogenen Virusvarianten in Deutschland z. Zt. (noch?) nicht vor, aber auch wir verzeichnen in der letzten Zeit vermehrt ein PEDV-bedingtes Durchfallgeschehen im Mast- und Ferkelbereich. Die Unterscheidung von einer durch TGEV (Transmissibles Gastroenteritis Virus) bedingten Klinik ist nicht immer sicher möglich. Stand 01/2015.
Weiter mit PCR und ELISA!


Neuigkeiten bei der Influenza-A-Virus (IAV) Diagnostik mittels Häm-Agglutinations-Hemm-Test (HAH)

In Zusammenarbeit mit der IDT Biologika GmbH bieten wir neben den aktuellsten und bewährten Stämmen der Subtypen H1N1 , H1N2 und H3N2 und dem Nachweis von Antikörpern gegen den pandemischen H1N1-Subtyp nun auch den Nachweis von Antikörpern gegen den pandemischen H1N2-Subtyp mittels HAH-Test an.
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Weiterhin führen wir Komplettuntersuchungen für den Export von Schweinen durch.

  • Klassische Schweinepest (CSFV)
  • Aujezky’sche Krankheit (PRV)
  • Transmissible Gastroenteritis (TGEV)
  • Vesikuläre Schweinepest (SVDV)
  • Brucellose
  • PRRS
  • ... und viele andere mehr

Unsere Befunde können wahlweise auch in englischer Sprache angefordert und per Fax oder E-Mail versendet werden.
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