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neue Untersuchungen beim Schwein:

PCV-2 q-PCR und Ig M / Ig G - ELISA

Seit Juli 2008 hat sich das Angebot an Untersuchungsmethoden im Rahmen der PCV-2 Diagnostik erneut erweitert: Mit der quantitativen PCR (q-PCR) und dem Ig M / Ig G - ELISA der Firma Ingenasa stehen Ihnen nun zwei weitere wertvolle Methoden der PCV-2 Diagnostik zur Verfügung.

Histologie und Immunhistologie

Die IVD bietet nun auch die histologische Untersuchung formalinfixierter Organe von Schweinen sowie die immunhistologische Untersuchung auf Actinobacillus pleuropneumoniae, PCV-2, PRRSV, Lawsonia intracellularis und Leptospiren an. Der immunhistochemische Nachweis erregerspezifischen Antigens in histologischen Läsionen ermöglicht eine bessere Beurteilung der klinischen und pathologischen Bedeutung von PCV-2 am Krankheitsgeschehen und auch bei vorrübergehend nicht Lawsonia intracellularis- ausscheidenden Tieren den Nachweis des Erregers in durch ihn verursachten Gewebsläsionen.

 

Mastschwein-Screening nach Dr. A. Palzer

Das Mastschwein-Screening nach Palzer beinhaltet die serologische Untersuchung mittels ELISA von Blutproben auf

                        Actinobacillus pleuropneumoniae
                        Pasteurella multocida Toxin
                        PRRSV
                        Salmonella enterica

sowie die Untersuchung von Kotproben mittels PCR auf

                        Brachyspira hyodysenteriae
                        Brachyspira pilosicoli
                        Lawsonia intracellularis.

Um eine diagnostische Auswertbarkeit zu gewährleisten, wird die serologische Untersuchung von mindestens 10 Blutproben empfohlen. Kotproben können für die PCR zu 5er Sammelkotproben gepoolt werden. Allerdings wird durch den Verdünnungseffekt die analytische Nachweisgrenze weniger sensitiv (250 koloniebildene Einheiten (KBE)/g Kot statt 50 KBE/g).
 

PCR-Screening “Serositis”

Ab April 2008 bieten wir Ihnen zur diagnostischen Abklärung infektiöser Serositiden beim Schwein ein neues PCR-Screening an. Es beinhaltet die PCR-Untersuchung auf Genomfragmente von

                        Haemophilus parasuis und
                        Mycoplasma hyorhinis.

Als Untersuchungsmaterial wird ein trockener Serosa-Sammeltupfer empfohlen, mit dem über die entzündlich veränderten serösen Häute gestrichen wurde. Alternativ können auch Organe/-teile mit entsprechenden Veränderungen zur Untersuchung eingesandt werden.
 

Peptid-Capture PCR zum Nachweis von Salmonellen und Campylobacter aus Kotproben

Bei der Peptid-Capture PCR handelt es sich um eine Kombination aus selektiver Erregeranreicherung mittels Peptiden (Peptid-Capture) und dem spezifischen Erregernachweis mittels PCR.
Über verschiedene Peptid-gekoppelte magnetische Partikel können Salmonellen oder Campylobacter selektiv aus Kotproben angereichert werden, um anschließend den Erregernachweis mittels PCR zu führen. Hierbei wird einerseits ein Speziesnachweis geführt, zudem ist es aber auch möglich die Salmonella Serovare Typhimurium und Enteritidis voneinander zu unterscheiden, sowie die Campylobacter Arten C. coli und C. jejuni.

 

 

 

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