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Immunhistologie Schwein
Der Vorteil der Immunhistologie (IHC) gegenüber der meist sensitiveren PCR ist die Möglichkeit, durch den Nachweis eines Erregers innerhalb histologischer Läsionen einen Zusammenhang zwischen dem Erreger und der Krankheit herzustellen und damit die klinisch-pathologische Bedeutung eines Erregers in einem konkreten Fall beurteilen zu können. Dies ist z. B. beim Verdacht einer PRRSV-Infektion von mit PRRSV-Lebendimpfstoff geimpften Tiere sinnvoll.
Immunhistologische Untersuchungen zum spezifischen Nachweis bestimmter Erreger im Gewebe sind daher nur dann sinnvoll, wenn bei einer vorherigen histologischen Untersuchung morphologische Veränderungen nachgewiesen wurden, die den Verdacht einer Infektion mit dem fraglichen Erreger begründen.
Für den Wert der immunhistologischen Untersuchung spielt die Qualität der Proben eine ebenso große Rolle wie bei der histologischen Untersuchung. Für die Probennahme sind daher die gleichen Hinweise zu beachten, die unter Histologie genannt werden.
Zur Zeit stehen bei der IVD folgende immunhistologische Nachweise zur Verfügung:
- Actinobacillus pleuropneumoniae
- Lawsonia intracellularis
- pathogene Leptospiren
- Mycoplasma hyopneumoniae
- PCV2
- PRRSV
- Rotaviren Gruppe A
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