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Dirofilaria immitis (Dirofilariose)
Der zu den Nematoden gehörende Spulwurm Dirofilaria immitis verursacht die kardiovaskuläre Dirofilariose. Die Verbreitungsgebiete sind neben Nordamerika, die Mittelmeerländer (insbesondere Spanien, Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland) und die südliche Schweiz. Die Präpatenzzeit beträgt ca. 190 Tage. Die Übertragung des Erregers erfolgt über Stechmücken (Culicidae), in der sich die Mikrofilarien (Larvenstadien 1-3) entwickeln, die dann über den Saugakt auf den Hund übertragen werden und in der Unterhaut zum 4. Larvenstadium und innerhalb von 3-4 Monaten zu adulten Herzwürmern (Makrofilarien) heranwachsen. Die adulten Dirofilarien (1 mm dick, 20 - 30 cm lang) siedeln sich im rechten Herzen, im Truncus pulmonalis und der Vena cava (herznah) an und führen zu pulmonalem Hochdruck und zu einer mechanischen Verengung des Ausflusstraktes des rechten Herzens, der Trikuspidalklappe, den Hohlvenen und den Lungenarterien. Folgen daraus sind ein periarterielles Ödem und Thrombenbildung, die klinisch mit einer erschwerten Atmung, einer erhöhten Atem- und Herzfrequenz, chronischem Husten, Gewichts- und Konditionsverlust, Anämie, intravasaler Hämolyse und Schocksymptomen einhergehen. Der diagnostische Nachweis kann zum einen über den mikroskopischen Nachweis von Mikrofilarien aus Vollblut (mittels KNOTT-Test) und zum anderen über den Antigennachweis (mittels ELISA) aus Blut, Serum und Plasma erfolgen.
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