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Coxiella burnetii (Q-Fieber)

Der Erreger der Q-Fieber-Infektion bei Tieren, Coxiella burnetii, gehört zur Familie der Rickettsiaceae. Er vermehrt sich nur innerhalb tierischer Zellen. In der Außenwelt ist der Erreger außerordentlich widerstandsfähig (30-500 Tage) und auch gegen die üblichen Desinfektionsmittel sehr resistent.
Q-Fieber ist eine Allgemeininfektion, die bei Tieren meist inapparent verläuft. Gelegentlich werden beim Rind leichtes Fieber, Bronchopneumonien und Gelenkschwellungen beobachtet. Auch Metritiden und Unfruchtbarkeit sowie Verkalben (nach dem 6. Monat) können vorkommen. Bei Schafen und Ziegen ist Q-Fieber durch schlagartig auftretende Aborte charakterisiert. In der Regel handelt es sich um sporadische Spätaborte.
Beim Menschen dagegen verursacht Coxiella burnetii eine Allgemeininfektion mit anhaltendem Fieber und Pneumonie. Beim akuten Q-Fieber sind hauptächlich die Lungen betroffen. Chronisches Q-Fieber ist selten, hier kann es zu Endokarditiden kommen. Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch Inhalation von erregerhaltigem Staub. Insbesondere der Umgang mit infiziertem Material bei der Geburtshilfe und Schlachtungen stellt die Hauptinfektionsquelle dar. Infizierte Tiere scheiden den Erreger auch in Milch, Harn und Kot aus.
Q-Fieber ist in Deutschland eine meldepflichtige Tierseuche.
Der Nachweis von Antikörpern gegen Coxiella burnetii kann mittels Komplementbindungsreaktion (KBR) erfolgen.

 

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